Christlich-Jüdischer
Dialog

Judentum

Informieren Sie sich hier über die jüdische Religion. Eine gute Übersicht im Internet unter: hagalil. Viele weitere Informationen finden Sie unter "Links und Adressen".

Synagogenführungen in Hamburg bietet Herr Nathan Peres an. Sie können individuelle Termine vereinbaren.

Der jüdische Kalender

Der jüdische Kalender ist ein Mondkalender. Die einzelnen Monate fallen deshalb immer in die gleiche Jahreszeit.

Die Monatsnamen lauten:

  • Nissan (März – April), 30 Tage
  • Ijjar (April – Mai), 29 Tage
  • Siwan (Mai – Juni), 30 Tage
  • Tammus (Juni – Juli), 29 Tage
  • Aw (Juli – August), 30 Tage
  • Elul (August – September), 29 Tage
  • Tischri (September – Oktober), 30 Tage
  • Marcheschwan (Oktober – November), 29 bzw. 30 Tage
  • Kislew (November – Dezember), 30 bzw. 29 Tage
  • Tewet (Dezember – Januar), 29 Tage
  • Schwat (Januar – Februar), 30 Tage
  • Adar (Februar – März), 29 Tage   

Auch im jüdischen Kalender werden 7 Tage zu einer Woche zusammengefasst. Jedoch haben die einzelnen Tage keine Namen sondern werden mit Ordnungszahlen gekennzeichnet. Nur der siebte Tag ist benannt: der Sabbat, der wichtigste jüdische Feiertag (hebräisch „Schabbat“, „Ruhen“).

Ein Tag hat 24 Stunden und beginnt rechnerisch um 6 Uhr abends, in Wirklichkeit bei Anbruch der Dunkelheit wenn drei Sterne mit bloßem Auge zu erkennen sind.

Demnach beginnen alle jüdischen Feiertage am Abend vor dem eigentlichen Datum. Diese Tradition haben Christen an Weihnachten: Dieses Fest beginnt mit dem „Heiligen Abend“.

Ausgangspunkt für den Kalender ist die Schöpfung der Welt. Diese wurde, durch die in der Bibel enthaltenen Genealogien und Lebensjahre, die man bis auf Adam zurückrechnete, auf das Jahr 3761 v.u.Z. datiert.


Gedruckt am So, 20.05.2012 | 03:17:55 Uhr, aus http://www.christen-juden.de
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