Der jüdische Kalender
Der jüdische Kalender ist ein Mondkalender. Die
einzelnen Monate fallen deshalb immer in die gleiche Jahreszeit.
Die Monatsnamen lauten:
- Nissan (März –
April), 30 Tage
- Ijjar (April –
Mai), 29 Tage
- Siwan (Mai – Juni),
30 Tage
- Tammus (Juni –
Juli), 29 Tage
- Aw (Juli – August),
30 Tage
- Elul (August –
September), 29 Tage
- Tischri (September
– Oktober), 30 Tage
- Marcheschwan
(Oktober – November), 29 bzw. 30 Tage
- Kislew (November –
Dezember), 30 bzw. 29 Tage
- Tewet (Dezember –
Januar), 29 Tage
- Schwat (Januar –
Februar), 30 Tage
- Adar (Februar –
März), 29 Tage
Auch im jüdischen Kalender werden 7 Tage zu einer
Woche zusammengefasst. Jedoch haben die einzelnen Tage keine Namen sondern
werden mit Ordnungszahlen gekennzeichnet. Nur der siebte Tag ist benannt: der
Sabbat, der wichtigste jüdische Feiertag (hebräisch „Schabbat“, „Ruhen“).
Ein
Tag hat 24 Stunden und beginnt rechnerisch um 6 Uhr abends, in Wirklichkeit bei
Anbruch der Dunkelheit wenn drei Sterne mit bloßem Auge zu erkennen sind.
Demnach
beginnen alle jüdischen Feiertage am Abend vor dem eigentlichen Datum. Diese
Tradition haben Christen an Weihnachten: Dieses Fest beginnt mit dem „Heiligen
Abend“.
Ausgangspunkt für den Kalender ist die Schöpfung der
Welt. Diese wurde, durch die in der Bibel enthaltenen Genealogien und
Lebensjahre, die man bis auf Adam zurückrechnete, auf das Jahr 3761 v.u.Z.
datiert.
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